Samstag, 13. Dezember 2014

My Name Is Earl

Meine Schwester hat mir die DVD-Box letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt, aber erst jetzt haben wir begonnen, die Serie zu sehen. Und man, haben wir was verpasst! Und all die Leute erst, die damals NICHT eingeschaltet haben, als RTL die Serie im deutschen Fernsehen zeigte. Leider wurde sie schon nach einem Monat wieder abgesetzt.

Earl Hickey (Jason Lee) ist ein Kleinkrimineller, der irgendwann erkennt, warum ihm einfach nichts Gutes passieren kann, ohne daß was Schlechtes hinterherkommt: Karma.
Als er nach einem Lottogewinn vom Auto überfahren im Krankenhaus liegt, beschließt er, sein Leben zu ändern und all die schlimmen Sachen, die er angestellt hat, wieder gutzumachen. Also schreibt er eine Liste und fängt an, diese abzuarbeiten.
Das ist genauso lustig, wie es sich anhört und die Situationen in die er und sein einfach gestrickter Bruder geraten sind einfach himmlisch komisch.

Diese Serie (und ich lehne mich aus dem Fenster, da ich erst die erste Staffel kenne) ist ein Beispiel dafür, was möglich ist. Warum sind nicht mehr Serien so? Es scheint so einfach: eine gute Ausgangsidee, gute Schauspieler, von denen es tatsächlich auch in Hollywood erstaunlich viele gibt, die es nicht auf die große Leinwand schaffen, aber eigentlich dahingehören und Gaststars die sichtlich Spaß haben, an sowas mitzuwirken.

Leider wurde die Serie nach der vierten Staffel nicht verlängert und so teilt sie das Schicksal so einiger eigentlich guter Serien: sie bleibt mit einem Cliffhanger an der Klippe hängen...
Es gab Pläne, die losen Fäden mit einem Kinofilm zu beenden, aber bislang ist nichts in Sicht, was sehr schade ist. Hoffentlich kommt hier noch etwas.

Und diese Serie ist auch ein gutes Beispiel dafür, warum ich wenn möglich OmU schaue: der texanische Dialekt und der Wortwitz tragen ihren Teil zum Gelingen bei.

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