Samstag, 23. Mai 2015

The World's End

Teil 3 der "Three Flavours Cornetto Trilogy". Ein Männerabend, der zufällig mit einer Alien-Invasion zusammenfällt.
Was Louis de Funès für die französische Komödie war, ist Simon Pegg für die britische. Wobei hier nicht unerwähnt bleiben soll, daß Pegg hier sowohl bei den Produzenten als auch bei den Schauspielern nicht alleine scheint. Ein King braucht ein Gefolge und ein Komödiant ein Ensemble.

Das Ensemble funktioniert hier großartig. Neben Simon Pegg und Nick Frost glänzen Martin Freeman ("The Hobbit"), Paddy Considine ("Das Bourne Ultimatum") und Eddie Marsan ("Hancock").

Der Film beginnt als Männerabend von 40jährigen, die die Midlife-Krise, teils unwillig, teils willig, in Bier ertränken wollen. Am Ende retten die drei völlig betrunkenen Musketiere die Welt, indem sie den Anführer der Aliens "The Network" zu Boden diskutieren.

Zwischen all den Schenkelklopfer-Zitaten liegen die ernsten Themen, die menschlichen Fehler, die uns nunmal menschlich machen, die Frage, was man im Leben erreicht hat und die Erinnerung, daß die Welt mit 19 voller Möglichkeiten ist und man irgendwann erkennen muss, daß man nunmal nicht alle genutzt hat und man sich entscheiden muß, ob einem das aufgebaute Leben gefällt oder nicht.

Auch hier empfehle ich dringend, den Film im O-Ton zu sehen. Grade bei Filmen, die in England spielen geht unglaublich viel verloren, wenn man das britische Englisch nicht hört.

In diesem Sinne:
Gary King: I think you bit off more than you can chew with earth mate
Andrew Knightley: Yeah, because we're more belligerent, more stubborn and more idiotic than you could ever imagine.

The Network: It's pointless arguing with you. You will be left to your own devices.
Gary King: Really?
The Network: Yeah. Fuck it.

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