Montag, 4. November 2019

The Blues Brothers


Zugegebenermaßen ein älterer Film, aber ich bin neulich mal wieder darauf gekommen, mir den anzusehen.
Entstanden aus einer Sketchreihe der Saturday-Night-Live-Show, geschrieben und entwickelt vom Blues-Afficionado Dan Aykroyd, versammelt der Film alles, was Rang und Namen in der Blues-Szene seiner Zeit hat zu einem wilden Ritt durch Chicago und das Umland.
Auch schauspielerisch hochkarätig besetzt, Frank Oz, Carrie Fisher, Twiggy, John Candy und natürlich Dank Aykroyd als Elwood und John Belushi als „Joliet“ Jake Blues machen den Film absolut sehenswert.
Die eingängige Rythm and Blues Musik, zum Teil live eingespielt, weil John Lee Hooker und James Brown nicht zu ihren Aufnahmen Playback spielen wollten, ist auch auf dem Soundtrack immer wieder hörenswert.
Die Umsetzung der schrägen Abenteuer vom Medium Fernsehsketch zum Medium Kinofilm gelingt, es gibt keine Längen, keine unnötigen Albernheiten oder Rahmenhandlungen. Der Zuschauer begleitet die Blues Brothers einfach auf ihrer göttlichen Mission, die alte Band wieder zusammenzustellen, um die Steuerschulden des Waisenhauses, in dem sie aufgewachsen sind, zu tilgen. Dabei haben sie mit der Polizei, einer sitzengelassenen Ex, Nazis und schließlich mit der Nationalgarde zu tun.
Aykroyd hat hier also beim Schreiben nicht lediglich die Geschichte entwickelt, sondern gleichzeitig den gesamten Hintergrund der Band geschrieben.
Ganz klar zu empfehlen auch hier wieder die Originalfassung, die deutsche Synchro konnte es mal wieder nicht lassen, eigenen „Humor“ einzubringen, der wie so oft vollkommen überflüssig ist.
Gehört in jede Sammlung!

„Shit!“
„What?!“
„Rollers!“
„No!“
„Yeah!“
„Shit!“

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