Zugegebenermaßen ein älterer Film, aber ich bin neulich mal
wieder darauf gekommen, mir den anzusehen.
Entstanden aus einer Sketchreihe der
Saturday-Night-Live-Show, geschrieben und entwickelt vom Blues-Afficionado Dan
Aykroyd, versammelt der Film alles, was Rang und Namen in der Blues-Szene
seiner Zeit hat zu einem wilden Ritt durch Chicago und das Umland.
Auch schauspielerisch hochkarätig besetzt, Frank Oz, Carrie
Fisher, Twiggy, John Candy und natürlich Dank Aykroyd als Elwood und John
Belushi als „Joliet“ Jake Blues machen den Film absolut sehenswert.
Die eingängige Rythm and Blues Musik, zum Teil live
eingespielt, weil John Lee Hooker und James Brown nicht zu ihren Aufnahmen
Playback spielen wollten, ist auch auf dem Soundtrack immer wieder hörenswert.
Die Umsetzung der schrägen Abenteuer vom Medium
Fernsehsketch zum Medium Kinofilm gelingt, es gibt keine Längen, keine
unnötigen Albernheiten oder Rahmenhandlungen. Der Zuschauer begleitet die Blues
Brothers einfach auf ihrer göttlichen Mission, die alte Band wieder
zusammenzustellen, um die Steuerschulden des Waisenhauses, in dem sie
aufgewachsen sind, zu tilgen. Dabei haben sie mit der Polizei, einer
sitzengelassenen Ex, Nazis und schließlich mit der Nationalgarde zu tun.
Aykroyd hat hier also beim Schreiben nicht lediglich die
Geschichte entwickelt, sondern gleichzeitig den gesamten Hintergrund der Band
geschrieben.
Ganz klar zu empfehlen auch hier wieder die Originalfassung,
die deutsche Synchro konnte es mal wieder nicht lassen, eigenen „Humor“
einzubringen, der wie so oft vollkommen überflüssig ist.
Gehört in jede Sammlung!
„Shit!“
„What?!“
„Rollers!“
„No!“
„Yeah!“
„Shit!“
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