Dienstag, 22. Juli 2014

The Breakfast Club

Kultkomödie von John Hughes.
So zeitlos wie die Highschool aber längst nicht so sinnentleert. Die Highschool-Bibliothek wird zur Bühne für dieses Kammerstück um 5 jugendliche Nachsitzer.
Die Vergehen, die zum Nachsitzen führen, sind letztlich ebenso traurig wie das Leben einem im Highschool-Alter vorkommt. Alles nur Schreie nach Aufmerksamkeit, die ungehört verhallen.
Nicht nur "die Erwachsenen" (TM) lassen es jedoch an Aufmerksamkeit mangeln, wie die 5 Nachsitzer feststellen, sind sie selber ebenso in ihrer Peer-Group gefangen und betrachten die jeweils anderen gruppenkonform. Manchmal braucht man für Selbsterkenntnis nur den richtigen Rahmen.
Technisch sehr ansprechend gestaltet, mit langen, ruhigen Kamerafahrten, um die monologisierenden Darsteller herum.
Bei der Synchro wieder mal ein Fail, die Spongebob-Stimme für den Streber passt mal so gar nicht.
Fazit: der profundeste Satz des Films (der an profunden Sätzen nicht arm ist), kommt vom Hausmeister: "Come on, I've been doing this for 20 years. Not they have changed, you have changed."

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